The correspondence of Georg Steindorff
kept at the Bridwell Library in the Perkins School of Theology
of Southern Methodist University, Dallas, Texas

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Aniba - Korrespondenz mit dem Service des Antiquités; Publikation, Lizenzen etc (mit Gauthier)
Steindorff, Georg: Aniba. - Glückstadt ; Hamburg : Augustin, 1935-1937. - Bd. 1-2 in 3 Bd. ; 2º. - (Mission archéologique de Nubie, 1929-1934)
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 25.09.1929 Schildert die Zusammenhänge der Ausgrabungen von 1907/8 von MacIver und Woolley und seiner Grabungen 1912 und 1914, die aufgrund des 1. Weltkrieges nicht zum Abschluß kamen, hat nun gehört, daß das Service wieder Grabungen in Nubien finanziert und bittet um eine Konzession. Auch die erforderliche Publikation wäre gesichert, da er alles Material aus Pennsylvania erhalten kann. Schätzt die Grabungskosten auf LE 1500.-; da alle gefundenen Objekte an Kairo fallen würden, bittet er darum wenigstens eine kleine Auswahl dieser zu erhalten, um seine Sammlung zu komplettieren; benennt als weiteren Verhandlungspartner Hermann Junker, mit dem alles weitere in seinem Auftrag zu regeln wäre. 689_250929 689
Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) an Hermann Junker 28.05.1930 Übertragung der Grabungskonzession für Aniba zu folgenden Bedingungen:
1. Steindorff bekommt für 6 Monate LE 540.-; die außerhalb des bewilligten Geldes (LE 1500.-) der Grabung liegen; keine Bewilligung eines Assitenten; Bewilligung eines Photographen (der von Junker bestimmt werden kann ) und eines Zeichner, der vom Service gestellt wird.
2. Ein Haus wird gemietet und von dem bewilligten Geld im voraus bezahlt werden.
3. Fahrt von Kairo nach Nubien wird gezahlt; Anreise nach Kairo muß selbst getragen werden.
Steindorff soll sein Konzessiongebiet nocheinmal genau angeben; Steindorff wird von Firth abhängig sein; Die Publikation ist Sache des Service und wird von ihm gezahlt und darf nur im Archeological Survey of Nubia erscheinen. Dazu gehört auch die Grabungskampagnen von 1912 und 1914.
Alle gefundenen Objekte gehören dem Service, es sei denn Dubletten werden an die Ausgräber, die Vorkaufsrecht haben, verkauft. Der Service stellt alle Ausrüstungsgegenstände, es sei denn man bringt seine eigenen Ausrüstungsgegenstände mit.
Frage an Junker, ob man den Bedingungen zustimmen kann.
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Cecil Mallaby Firth (Service des Antiquités) an Hermann Junker 05.07.1930 Antwort auf Steindorffs Brief vom 13. Juni zu der Frage der Konzessionsgrenze; die Konzession beschränkt sich zuerst auf die Fertigstellung der Friedhofsgrabung und dann erst auf die Stadt und die Festung; wenn das Geld von LE 1500.- nicht für alles drei reicht, fällt die Grabung der Stadt und der Festung an den Archeological Survey of Nubia (Emery und seine Kollegen). Sollte Steindorff diese Bedingungen nicht akzeptieren soll er sich so schnell als möglich melden. 689_050730 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 20.07.1930 Ist mit den Bedingungen einverstanden, signalisiert aber, daß das Geld für die Grabung des gesamten Komplexes reichen wird. 689_200730 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 28.08.1930 Übertragung der Grabungskonzession für Aniba zu folgenden Bedingungen:
1. Steindorff bekommt für 6 Monate LE 540.-; die außerhalb des bewilligten Geldes (LE 1500.-) der Grabung liegen; keine Bewilligung eines Assitenten; Bewilligung eines Photographen (der von Junker gewählt wird) und eines Zeichner, der vom Service gestellt wird.
2. Ein Haus wird gemietet und von dem bewilligten Geld im voraus bezahlt werden.
3. Fahrt von Kairo nach Nubien wird gezahlt; Anreise nach Kairo muß selbst getragen werden.
Man wird allein von Firth abhängig sein. Die Publikation ist Sache des Service und wird von ihm gezahlt und darf nur im Archeological Survey of Nubia erscheinen. Dazu gehört auch die Grabungskampagnen von 1912 und 1914.
Alle gefundenen Objekte gehören dem Service, es sei denn Dubletten werden an die Ausgräber, die Vorkaufsrecht haben, verkauft. Der Service stellt alle Ausrüstungsgegenstände, es sei denn man bringt seine eigenen Ausrüstungsgegenstände mit.
Bitte um Mitteilung, ob die Konditionen akzeptiert werden - dieses Schreiben und der Brief sind dann der Ausstellungsvertrag.
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Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 04.09.1930 Steindorff nimmt die Bedingungen an; Bitte darum photographische Apparate und Vermessungsmaterial vorsichtshalber zu stellen, falls etwas mit dem selbst mitgebrachten Sachen geschehen sollte; wird in Kairo Ende Oktober eintreffen. 689_040930 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 16.09.1930 Wird die geforderten Gerätschaften sicherheitshalber bereitstellen - Steindorff soll aber exakte Angaben darüber machen, was er zu haben wünscht; kann leider keine Grenzübergangserleichternde Papiere ausstellen aber ein Paß mit gutem Paßphoto sollte reichen; anbei ein Gutschein für eine 15% Ermäßigung der Schiffspaasage. 689_160930 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 21.04.1931 Bericht über den Grabungsverlauf am großen C-Gruppen Friedhof (N) und einem kleineren Friedhof (B) der C-Gruppe. Die Grabungsarbeiten an der Festunf wurden von H. Schleif einem Bauforscher erledigt - ebenso die Stadtgrabung, die von Langsdorff betreut wurde; Erwähnung, daß die Publikation des gesamten Komplexes, auch der früheren Grabungen 1912, 1914 und 1910 durch die Amerikaner MacIver Woolley sehr wichtig ist; Bitte darum seinen Mitarbeitern an der Publiaktion dem Arhitekten Schleif, dem Photograph Koch, seiner Zeichnerin Reinhard und einem Zeichner in Philadelphia eine Gesamtsumme von LE 350.- zu bewilligen, 689_210431 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 20.12.1931 Hat die geforderte Geldsumme bewilligt und bittet sie unter den Mitarbeitern auszuzahlen. 689_201231 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 12.01.1932 Dank für die bewilligte Summe, die den Angaben entsprechend ausgezahlt wurde; aufgrund der Währungsunterschiede ist die Bezahlung für Philadelphia weggefallen, die Steindorff jedoch selber übernehmen wird, wenn Kosten für die Publikation entstehne sollten 689_120132 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 25.01.1932 Haben das Geld auf ein Konto der Dresdner Bank angewiesen; bedauert die Verluste durch die Währungsumrechnung; soll schon mal ein Manuskript der Aniba Publikation schicken, damit man sich einen ersten Eindruck verschaffen kann; ein Großteil der Photos, die von der Philadelphia-Expedition stammen sind an Steindorfff weitergeleitet worden mit der Bitte um baldige Rückgabe. 689_250132 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 27.01.1932 Weiterleitung des Schecks für die Dresdner Bank. Die Summe von LE 2100 ist für die Arbeit der festgesetzte Preis. 689_270132 689
Reginald Engelbach (Service des Antiquités) an Steindorff 26.06.1933 Das Budget für Nubien ist drastisch gekürzt worden und er sieht nur eine Möglichkeit das Geld für die Aniba-Publikation freizustellen, wenn er das Manuskript vor Ende des Jahres haben kann. Bitte um baldige Mitteilung, ob er dem Wunsch genügen kann 689_260633 689
Steindorff an Reginald Engelbach (Service des Antiquités) 05.07.1933 Steindorff wird Manuskript bis zum Ende des Jahres liefern. Hat aber noch Fragen zu der mündlichen Vereinbarung mit Lacau - die Arbeit sollte in deutsch erscheinen und bei einer deutschen Druckerei verlegt werden. Allerdings würde es zu lange dauern erst das Manuskript nach Kairo zu schicken und dann wieder zum Druck nach Deutschland zurückzuholen. Wie soll das Problem gehandhabt werden? Hat keine Antwort von Lacau erhalten, daß ihm die dritte Serie der Altertümer vor dem Erscheinen der Publikation zugesandt werden sollte. 689_050733 689
Reginald Engelbach (Service des Antiquités) an Steindorff 15.07.1933 Ist froh, daß Steindorff die Publikation so zeitig liefern kann; was allerdings mit dem Manuskript nun geschehen soll kann nur Gauthier entscheiden; für die Altertümer Reihe wendet er sich an Lacau, der allerdings im Urlaub ist. 689_150733 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 09.09.1933 Soll das Manuskript schicken, er wird es rechtzeitig zurückerhalten; Steindorff soll Kostenvoranschläge von mehreren Druckereien einholen und auch der Service wird einen Kostenvoranschlag vom Institut francais d'archéologie du Caire machen lassen; deutsches Manuskript ist kein Problem; zu der Zusendung des dritten Bandes der Altertümerreihe kann er sich nicht äußern, so lange Lacau nicht zurück ist. 689_090933 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 15.12.1933 Manuskript ist nahezu fertiggestellt; die Publikation zerfällt in zwei Hauptteile der C-Gruppe, die Siedlung und die Stadtanlage und der Neuen Reichs Nekropole. Wird Kostenvoranschläge schicken; Hat keine Schwierigkeiten den Druck auch durch das Institut francais d'archéologie du Caire machen zu lassen - sieht allerdings Probleme mit dem Tafelteil, da dort viele Verkleinerunge etc. zu machen sind und würde das lieber vor Ort machen lassen z.B. bei Firma Sinsel & Co. Leipzig; erachtet es daher als überflüssig die Tafeln nach Kairo zu schicken - erbittet darüber aber eine Anweisung; wie soll das Manuskript, von dem nur ein Exemplar vorhanden ist auf sicheren Weg nach Kairo kommen? 689_151233 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 06.01.1934 Erfreut, daß das Manuskript fertig ist; wo der Druck erfolgen wird ist vom besten Angebot abhängig; für den Tafelteil nehmen sie zur Kenntnis, daß er den Wünschen des Service entsprechen muß, so z.B. der Preis und das Papier; was ist mit dem ausgewählten Format - wird es der Reihe der "Fouilles à Saqqara" entsprechen. Darüber möchte man so schnell als möglich informiert werden, um ein einhaeiltliches Aussehen der nubischen Ausgrabungspublikationen zu bekommen; soll das Manuskript an die Deutsche Verwaltung in Kairo schicken; Auflagenhöhe wird 310 Exemplare sein. 689_060134 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 09.01.1934 Will wissen in welcher Auflage die Publikation der Grabungen von Aniba gedruckt werden soll. Will zugleich eine größere Anzahl an Freiexemplaren haben. 689_090134 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 28.01.1934 Ist mit dem Formatvorschlag der Serie "Fouilles à Saqqara" einverstanden - hatte allerdings mit der Größe von Firths "Survey of Nubia" gerechnet, das etwas größer ist und für den Tafelteil ergiebiger wäre; Kostenvoranschlag will er erst einholen, wenn das Format endgültig festliegt; Kostenvoranschlag der Firma Sinsel & Co. für den Tafelteil legt er bei - er rechnet mit 150 Lichtdrucktafeln und vier Farbtafeln; Pläne will er im billigeren Manuldruck herstellen lassen; Druck- und Papierproben der Firma Sinsel & Co. gehen ihm zu; die Tafeln in Berlin anfertigen zu lassen würde wieder Schwierigkeiten bedeuten. 689_280134 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 29.01.1934 Bedauert, daß Steindorff nicht mehr als die üblichen 10 Freiexemplare bekommen kann. 689_290134 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 08.02.1934 Das Format wird die Größe der Reihe "Fouilles à Saqqara" von 28 mal 34 cm; schickt einen Druckbogen zum Vergleich für den Satz und Papierqualität; der Kostenvoranschlag von Sinsel & Co. ist viel teurer als ihnen vorliegende - soll bei Sinsel & Co. einen weiteren Kostenvoranschlag einholen für 330 Exemplare, da 350 Exemplare zu viel sind und nochmal auf das größere Format von 28 mal 34 cm hinweisen, was entgegen dem angebenen von 26,5 mal 33,5 cm vermutlich noch mal Kostenersparnis bringt; soll Angaben zum Druck machen (Pläne; Layout, Inhalt etc.); können keine Vorauszahlung der Publikation leisten - man zahlt erst bei Übergabe. 689_080234 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 19.04.1934 Bittet um Entschuldigung der verögerten Antwort, da er sich erst um die Kostenvoranschläge bemühen mußte; der Druck des Textes würde nach einen Voranschlag der Firma August Schulze G.m.b.H. in Graefenheinichen würde für eine errechnete Größe von 25 Bogen zu 8 Seiten und einer Auflage von 320 Exemplaren ca. RM 3100.- kosten; die Reproduktion der Tafeln ist im Lichtdruckverfahen nicht wesentlich billiger zu machen als das bereits eingereichte Angebot von Sinsel & Co.- so hat er überlegt, ob man nicht ein Manuldruckverfahren ins Auge fassen könnte, das zwar qualitativ nicht so hochwertig aber bei einer Blattgröße von 28 mal 34 nur RM 40.- kosten würde, der Druck eines Planes wäre bei RM 20.- und die Gesamtkosten betrügen nur RM 4600.-; der zweite Band wird ähnliche Auflagen haben; die vier Farbtafeln werden RM 1700.- kosten; bittet um baldige Erledigung der Angelegenheit, damit Band 1 in den Druck gehen kann, sodaß sich der Druck des Band 2 unmittelbar anschließen kann; anbei Übersicht der Pläne; 689_190434 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 05.05.1934 Zum Druck bei der Firma Schulze G.m.b.H. - das Papier ist nicht akzeptabel; der Druck ist immer noch 20% teurer als die Drucke des Institut Francais; Unklarheiten über die Klausel "einschließlich aller Entschädigungen, Zurichtung etc.); da die Auflage nur 310 Exemplare umfaßt , soll Schulze sein Angebot nochmal korrigieren - mehr als RM 3100.- können nicht gezahlt werden; das Manuldruckverfahren ist nicht akzeptabel, zumal man für RM 42.- in Paris Lichtdruck bekommt, soll versuchen Angebote für den Lichtdruck zu bekommen, die das Angebot von RM 42.- möglichst nicht übersteigen.; ähnliches gilt für die 4 Farbtafeln; für beide Bände gibt es nur den maximalen Kredit von LE 1000.- Steindorffs bislang eingereichten Kostenvoranschläge belaufen sich aber Summen von LE 1200.- bis 1250.- 689_050534 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 24.05.1934 Hat den Wünschen des Service Folge geleistet und neue Druckproben und Kostenvoranschläge der Firmen Schulze G.m.b.H. und der Firma Ernst Hedrich Nachf. eingeheholt, die jetzt beide etwa in der Höhe der in Frankreich berechneten Kosten liegt; Autorkorekturen müssen selbstverständlich extra gezahlt werden; auf das Manuldruckverfahren wird verzichtet. 689_240534 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 31.05.1934 Hat auch neues Angebot für die Lichtdrucke bei Sinsel & Co. eingeholt, das bei einer Auflage von 310 Exemplaren bei Verwendung eines 150g schweren Lichtdruckpapiers RM 43.- kosten wird, die Berechnung der vier Farbtafeln bleibt bei RM 1733.-; er wird das reproduktionsfähige Vorlagenmaterial zu Tafeln zusammengestellt liefern; so daß für die Vorarbeiten keine wesentlichen Kosten entstehen werden; sollte Paris die bunten Tafeln billiger herstellen können, so sollen sie es dann tun, die restlichen Tafeln würde er lieber bei Sinsel & Co. hergestellt haben, da so Korrekturen schneller möglich sind. 689_310534 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 05.06.1934 Druckauftrag wird an Schulze G.m.b.H. gehen zu den aufgeführten Bedingungen. Autorkorrekturen sind auf das unbedingt nötige Maß zu begrenzen, da die Kosten hierfür fast doppelt so hoch sind, als in Kairo; Schulze G.m.b.H. soll einen doppelt ausgestellten Vertrag an den Service schicken; mit den Lichtdrucktafeln einverstanden. 689_050634 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 09.06.1934 Bitte nochmls die Druckerei zu Veranlassen die Verträge in zweifache Ausführung abzuschicken; ebenso die Firma Sinsel & Co. 689_090634 689
Steindorff an Henri Gauthier (Service des Antiquités) 20.06.1934 Hat Schulze und Sinsel von den Wünschen nach Vertragsausstellung in Kenntnis gesetzt; unerledigt bleibt jedoch noch der Druck der Textabbildungen und der Pläne 689_200634 689
Sinsel & Co. an den Service des Antiquités 11.07.1934 Abschrift der getroffenen Vertragsvereinbarungen 689_110734 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 27.07.1934 Erfreut das der Lichtdruck bei Sinsel & Co. akzeptiert ist; mit Schulze G.m.b.H. haben sich aber noch Schwierigkeiten eingestellt, da diese keine Hieroglyphentypen haben und diese zwar anschaffen wollen, das aber extra bezahlt haben wollen; so hat er noch ein Angebot von J.J. Augustin in Glücksstadt eingeholt, das dem von Schulze Gm.b.H. entspricht allerdings einschließlich der Hieroglyphentypen. Sendet die Verträge aller drei Firmen zu rät aber das Angebot Augustins anzunehmen. 689_270734 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 03.11.1934 Hat Verträge für Augustin und Sinsel unterschrieben; teilt den Titel des Buches mit; anbei Vertragsbestätigung an Sinsel & Co. und Augustin. 689_031134 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 04.11.1934 Bittet darum die unterschriebenen Verträge alsbald zu bekommen, da er den Druck des 1. Bandes gerne 1935 erledigt hätte und empfiehlt nochmals Firma Augustin. 689_041134 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 13.12.1934 Dank für die unterzeichneten Verträge, so daß der Druck 1935 beendet werden kann; will nun abe noch die Autorisation für den Druck der Pläne und Textklisches die in Strichätzung erfolgen sollen; Sinsel & Co. als auch Augustin haben dafür unabhängig voneinander 5 Pfennig (RM 0,05.-) für den cm² angesetzt; anbei Auflistung aller Strichätzungen und Klischees mit der Veranschlagung einer Gesamtsumme von RM 1453,40.-; Summer verringert sich aber noch um RM 325.- und die durch die nicht genommenen Lichtdrucktafeln eingesparten RM 420.- können noch für die Klischees verwendet werden; so entsteht eine Differenz von RM 950.- für die er noch um Bewilligung bittet. 689_131234 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 22.12.1934 Genehmigt die Zahlungen der Klischees und Strichätzungen - welchen Druckerei Steindorff nimmt bleibt ihm überlassen. 689_221234 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 01.08.1935 Erste Band der Publikation nahezu vollendet; Umfang 30 Druckbogen Text, ohne Register, Vorwort und Titel; hinzukommen 95 Lichdrucktafeln und Pläne; mit dem Druck des zweiten Bandes ist bereits begonnen worden; Bittet um Zustimmung für das Titelblatt 689_010835 689
Sinsel & Co. an den Service des Antiquités 14.09.1935 Übersendung der Rechnung für Bildtafeln, Klischees und Farbtafeln von RM 6227,95.- und RM 1320,50.- 689_140935 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 19.09.1935 Schickt Titelvorschlag zurück und bittet um Korrektur; Vorschläge zum Umschlag und bittet für eine Berechnung des Verkaufspreises die Druckereien zu veranlassen, wenn auch erstmal nur ungefähr die Kosten anzugeben. 689_190935 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 28.10.1935 Sind mit dem Umschlag einverstanden; Verkaufspreis des Bandes wird PT 400.- sein; es wird 10 Autorenexemplare geben. 689_281035 689
Henri Gauthier (i.A. des Generaldirektors des Service des Antiquités) an Steindorff 06.11.1935 Haben die Rechnungen von Sinsel und Augustin bezahlt; haben aber noch zwei weitere Rechnungen erhalten und wissen nun nicht ob ein Fehler vorliegt; haben nun um Aufklärung bei Sinsel gebeten, wäre aber nett wenn auch Steindorff sich der Sache annehme. 689_061135 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 15.11.1935 Die Rechnung von Sinsel bezieht sich auf alle fertiggestellten Tafeln, also auch schon auf die für Band II und die zuviel gezahlten Beträge für die Fakturen von Band I werden auf Band II selbstverständlich angerechnet; Anfrage wer von den Ägyptologen-Kollegen vom Service selbst ein Freiexemplar bekommt, da Steindorff mit seinen 10 Exemplaren haushalten muß; Band I geht in den nächsten Tagen nach Kairo ab. 689_151135 689
Steindorff an Pierre Lacau (Generaldirektor des Service des Antiquités) 01.12.1935 Lieferung von Band I ist abgeschickt; würde sich freuen wenn er die Zustimmung des Service erhielte; Frage nocheinmal, wer Freiexemplare bekommt; gehen Rezensionsexemplare an die OLZ, GGA; und die ZDMG; Druck von Aniba II kann spätestens Januar beginnen; wird sich bemühen die Korrekturkosten geringer als bei Band 1 zu halten. 689_011235 689

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