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The correspondence of Georg Steindorff
kept at the Bridwell Library in the Perkins School of Theology of Southern Methodist University, Dallas, Texas |
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Box 689
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Aniba - Korrespondenz zur Konzession 1930/31
Steindorff, Georg: Aniba. - Glückstadt ; Hamburg : Augustin, 1935-1937. - Bd. 1-2 in 3 Bd. ; 2º. - (Mission archéologique de Nubie, 1929-1934) |
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| Hermann Junker an Steindorff | 12.09.1929 | Teilt Steindorff mit, das der Service des Antiquités das ganze Terrain, daß durch die Erhöhung des Staudammes in Mitleidenschaft gezogen wird systematisch untersucht werden soll; die Denkmäler der christl. Zeit hat Monneret übernommen und der leiter der übrigen Grabungen ist Firth selbst; er hat für Aniba Leipzig ins Spiel gebracht und ist auf Zustimmung gestoßen bei Gauthier und Firth, jedoch muß man die Rückkehr Lacau's abwarten; er bittet Steindorff aber schon mal eine enstprechende Eingabe an das Service zu schicken; für die Durchführung der Fortsetzungsgrabung benötigt Steindorff schätzungsweise LE 1500.-; Junker gibt allerdings zu bedenken, daß wenn das Service die Kosten trägt, es auch die gesamten Funde einbehalten wird, es sei denn Steindorff findet noch andere Geldgeber. | 689_120929 | 689 |
| Steindorff an Hermann Junker | 07.11.1929 | In Leipzig ist das von Stumme bekleidete Extraordinariat für Neuarabisch und hamitische Sprachen zu besetzen und ihm einen mehr afriknistischen Charakter zu geben; Bitte an Junker über die Kandidaten Czermak und Czylharz eine Auskunft zu geben; hat in Berlin Lacau getroffen und hatte den Eindruck, daß er dem Leipziger Anliegen wohlwollend gegenüber steht; wird wohl demnächst den Leiter der ersten "Deutschen Hermopolis - Expedition" in Kairo begrüßen dürfen | 689_071129 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 20.11.1929 | Hat mit Lacau Rücksprache wegen Aniba genommen und der hat ihm sein Einverständnis signalisiert, muß sich aber noch mit Firth beraten; Junker meint die Sache würde gut verlaufen und positiv beschieden werden - allerdings sei die finanzielle Einordnung noch ein Problem, das aber allenfalls nur eine zeitliche Verschiebung des Projektes bedeuten könnte. | 689_201129 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 04.02.1930 | Hat mit Lacau gesprochen und man ist sich einig. Ein Problem sind nur die europäischen Hilfskräfte; Steindorff wird monatlich bezahlt und kann damit auch seine Hin- und Rückreise bestreiten. Ab Kairo ist alles frei, gestellt werden: Arbeiter; Einrichtung; Eisenbahnmaterial; Installation usw., Steindorff hätte nur für Kost und Kleidung zu sorgen; ferner würden ihm eingeborene Zeichner, Photographen, Vermessungsbeamte etc. gestellt. Für europäische Hilfskräfte muß er selbst das Geld aufbringen; der Service finanziert nur den Bereich, der von der Überschwemmung durch den Staudamm betroffen ist - darunter fällt aber nicht der Friedhof der C-Gruppe. Allerdings sieht Junker kein Problem dain auch ägyptische Arbeiter am C-Gruppen Friedhof zu beschäftigen, wenn Steindorff auch europäische Hilfen mitbringt; Veranschlagt das Geld für einen Assistenten auf LE 250.- und es kämen noch die Reise- und Verpflegungskosten von ihm und seiner Schwester hinzu. Arbeiten müßten spätesten Ende Oktober 1930 beginnen. | 689_040230 | 689 |
| Steindorff an Hermann Junker | 22.02.1930 | Endlich ist Junkers Bericht über die Aniba Unternehmung eingetroffen; hat Probleme mit den Bedingungen der Ausgrabungen; wie ist es mit der Publiaktion zahlt die der Service; finanzielle Beteiligung ist möglich, allerdings müssen dann auch die Funde zur üblichen Verteilung kommen; was ist mit den von der Regierung gestellten Arbeitern?; für eine 4-5 Monate dauernde Kampagne muß er sich beurlauben lassen und wer fährt als Gehilfe mit, da er auf Steckeweh nicht zurückgreifen kann; würde gern Koch als Photographen mitnehmen, kann sich aber nicht vorstellen, daß der Service ihn zahlt; Freude darüber, daß Junker und Schwester ihn bei seinen Arbeiten in Aniba unterstützen wollen und nur ihre Reiseauslagen und Verpflegung beanspruchen; soll nochmal Lacau, um eine offizielle Bestätigung der Unternehmung bitten, da er ansonsten in Leipzig nicht das Nötige veranlassen kann. | 689_220230 | 689 |
| Steindorff an Hermann Junker | 19.03.1930 | Bitte nochmal Lacau, um die offizielle Bestätigung der Unternehmung anzugehen; Anträge auf Wiederbesetzung der Stummschen Professur sind nach Dresden abgegangen, Dr. Czyhlharz ist der dritte Kandidat der Liste; Frage nach dem Arbeitsverlauf in Merimde; Bemerkungen zur Erkrankung Rankes. | 689_190330 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 15.05.1930 | Verhandlungen mit Lacau stehen vor dem Abschluß; nur Änderungen in einigen unwesentlichen Punkten; empfiehlt Langsdorff als Assistenten für die Grabung; reist dmnächst wieder nach Wien ab und hofft auf dem Kongress alles weitere mit Steindorff zu Aniba besprechen zu können. | 689_150530 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 16.06.1930 | Legt den gewünschten offiziellen Brief bei, in dem er nicht sicher war wie weit er erklären müsse, warum der Service keinen Assistenten zahlt; Frage zu seiner Veröffentlichung von Giza II, möchte von Nn-sDr=k gerne einen Farbdruck eines Aquarelles, das Hölscher 1925 gemalt hat veröffentlichen und kann seine Kopie nicht finden und bitte Steindorff um die seine; Bitte um den Brief von Rodenwaldt an Emmery. | 689_160630_1 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 16.06.1930 | Auftrag für die Aniba-Grabung ist durch Lacau erteilt; Kosten der gesamten Aniba-Publikation wird der Service tragen; für Assistenten und Archittekten als notwendige Hilfen für die Grabung muß Steindorff selbst aufkommen; berechnet für einen Assistenten LE 250 = RM 5000.-; Bittet Steindorff die Zusicherung für das Geld möcglichst bald zu schicken, da die Grabung Anfang November beginnen muß und der Assistent schon ein bis zwei Monate vorher informiert sein sollte. | 689_160630_2 | 689 |
| Siegfried Schott (DAIK) an Steindorff | 03.07.1930 | Mitteilung an Steindorff, daß noch folgend aufgeführte Vordrucke für Fundjournale und Tagebücher vorhanden sind; Steckbriefe konnte er leider keine finden und Borchardt auch nicht mehr fragen, da er bereits abgereist it. | 689_030730 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 16.07.1930 | Hat vom Service einen Brief erhalten, der befürchtet, daß das bewilligte Geld von LE 1500.- nicht zur Aufnahme von Friedhof und Festung reichen wird und der Service mahnt an, nur den Friedhof in den Vordergrund zu stellen. Junker versteht den Brief nicht ganz, da Leipzigs Interesse sowieso dem Friedhof galt; rät Steindorff sich mit den Bedingungen einverstanden zu erklären, da seine Berechnung des Geldes für beide Projekte auseichen. | 689_160730 | 689 |
| Hermann Junker (DAIK) an Steindorff | 15.12.1931 | Für die Publikation von Aniba sind LE 300.- bewilligt worden, mehr war nicht möglich, da sonst sich Lacau hätte an den Finanzminister wenden müssen, der die Sache zumindest verzögert, wenn nicht gar vereitelt hätte; für seine koptischen Vorlesungen soll sich Steindorff direkt an Newberry wenden; könnte ihm Dr. Bittel für einige Zeit Ende Februar zur Verfügung stellen, falls Steindorff in seinem Museum für ihn Bedarf hätte. | 689_151231 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 21.01.1932 | Arbeiten in Merimde abgeschlossen; sofern Steindorff nach Ägypten kommen will, so kann er im Institut wohnen, allerdings soll er sich bald melden, da auch schon andere Anmeldungen vorliegen; fragt ob sich Newberry schon gemeldet hat. | 689_210132 | 689 |
| Hermann Junker an Steindorff | 12.02.1932 | Freut sich, daß Steindorff nach Ägypten kommt, wenn im Institut kein Platz ist, so will Junker ihn bei sich privat unterbringen. | 689_120232 | 689 |
| Holey? (DAIK) an Steindorff | 07.07.1932 | Mitteilung, daß beim photographieren der Schädel ein Unglücksfall eingetreten ist. Ein Diener ist an die Kiste mit den zumeist morschen Schädeln angestoßen und diese sind in sich zusammgefallen. | 689_070732 | 689 |
| M. Wegner (DAIK) an Steindorff | 08.09.1933 | Konnte das von Steindorff gewünschte fehlende Objekt (Schmuckstück 568) noch im Magazin finden und eine Aufnahme des selben machen. Bitte die dafür angefallenen Kosten zu erstatten. | 689_080933 | 689 |
| Steindorff an Hermann Junker | 15.12.1933 | Dank dafür, daß Junker ihn unterstützen will bei den Verhandlungen mit dem Service zur Publikation der Aniba-Bände. Für die Fortsetzung von Merimde wünscht er ihm Glück. | 689_151233 | 689 |
| Steindorff an Hermann Junker | 02.11.1934 | Bericht über die Festschrift Ermans (?) und Freude darüber, daß Junker Giza II abgeschlossen hat. Steindorff wartet für Aniba noch auf den Druckbeginn und bitte Junker abermals die Angelegenheit zu forcieren; erfreut darüber, daß Wolf sein Nachfolger geworden ist. | 689_021134 | 689 |